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Letztendlich

Sonntag der 22. Oktober 2006
17:52 Uhr

Heute las ich schlimme Sachen,
Die sich vielleicht auf mich bezogen.
Die Nacht träumte ich vom Auslachen,
Und ich fühl’ mich so sehr betrogen.

Ich glaub', dass ein Versprechen brach,
Wiedereinmal, wie schon so oft,
Sodass dies mich so sehr zerstach,
Dass ich weinend auf’m Boden kroch.

Ich verstecke mich im dunk’lst’n Loch,
Warte, dass ich bald sterbe,
Denn andere verletzte ich nur noch,
Sodass ich nie beweint werde.

Ich verschließe mich in meinem Kerker,
Und damit ich mich nicht höre,
Drehe ich die Musik stärker und stärker,
Auch wenn ich mein Trommelfell zerstöre.

Und dann, nach so vielen Stunden,
Beschloss ich Lügen in Wahrheit zu verwandeln!
Ich habe den physischen Schmerz überwunden,
Blut floss, endlich konnt’ ich so handeln!

Und trotzdem wein’ ich immer wieder,
Denn ich mach’ alles weiter kaputt.
Uns’re Gefühle fallen brennend nieder,
Von uns bleibt nur noch verkohlter Schutt.

Was ist es nur, das so schief geht?
Warum wird alles immer schwerer?
Was habe ich nicht den Sternschnuppen erfleht?
Ich bin so ein unfähiger Verehrer!

So nimm dies Messer in die Hand,
Und ramme es in meine Brust!
Nicht du, nein ich muss sterben, ich hab’s erkannt!
Vielleicht hast du das auch gewusst.

So lebe wohl, mein liebes Kind.
Denn, wenn du keine Schritte machst,
Spring’ und falle ich geschwind
Vom Hausdach nieder, wenn du nicht wachst.

Lenu

22.10.06 17:57
 


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