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Why am I sad today

Dienstag der 19. Dezember 2006
15:47 Uhr

Jetzt sitze ich hier und kämpfe schon wieder mit den Tränen. Ich tu es schon den ganzen Tag... „Heute ist der 19.!“ sagte meine kleine Nachbarin Sabrina glücklich, sie ist nun 5 Monate mit ihrem Freund zusammen. Ich lächelte und sagte freundlich „Ja, ich weis.“ 6 Monate ist das jetzt her ... dass die Pfingstferien aufgehört und etwas anderes angefangen hat. Ein halbes Jahr ist vergangen und an dem Gedanken, es wäre das Beste gewesen an diesem Tag zu sterben, einfach tot umzukippen, oder nie mehr aufzuwachen hat sich nie etwas geändert. „Nein! Ich liebe sie nicht mehr!!“ sage ich mir, doch ich weis, dass ich wieder schwach werden würde, wenn sie es so wollen würde... Ich habe die letzten Wochen erfolgreich gegen alles angekämpft, einfach die Gedanken verdrängt und die Gefühle begraben, es schien zu klappen. Doch ein Zombie kriecht jetzt aus der Erde und sucht mich heute heim... Auf dem Heimweg war es besonders schlimm gewesen, in Thon. So viele Erinnerungen an so vielen Plätzen ... Nach, vor und in der Beziehung... So viel falsche Hoffnungen, die keine Zukunft hatten. Heute bin ich auf dem Heimweg manchmal gerannt, manchmal habe ich geweint und manchmal bin ich stehen geblieben, wollte nicht heim... Aber wohin hätte ich gehen können? Nirgends ... Und dann noch gestern dieser Streit ... Zwei Wochen haben wir es also ohne Streit ausgehalten, aber letztendlich landen wir immer wieder am gleichen Punkt. Ein Dauerzustand. Ich kann nicht mehr. Die Schule macht mich fertig und nimmt mir alle Kraft und daheim würde ich am liebsten nur noch schlafen, ich bin so ausgesaugt... Ich schaffe das alles nicht mehr, mir wird das alles zu viel, es ist keine Energie mehr für meine persönlichen Probleme da... Ich kann nicht mehr... Wie sollte ich auch? Habe ich denn etwas, was mir Kraft gibt, oder was mich voll tankt? Nein. Es ist so verflucht. Und so wird sich das zwischen ihr und mir nie ändern. Was will ich denn? Ich will einfach, dass sie wieder lachen kann, über meine Art, meine Scherze, all das... dass sie meiner nicht mehr überdrüssig ist. Aber das ist sie. Ich habe oft genug gesehen, wie anders sie mich ansieht, als all die anderen Freunde, die sie hat. Gibt es nichts mehr, was sie mir noch zu sagen hat? Nein. Es scheint nichts mehr übrig zu sein für mich. Ich bin eine eigentlich-beste-Freundin, wie das klingt... „Eigentlich würde ich dich mögen, aber es ist nun mal nicht so.“ Es geht nicht mehr weiter. Eine Sackgasse? Es gibt keinen Weg zurück. Sie wird wohl nie mehr etwas von mir wollen, meine Scherze, meine Hilfe, meine Nähe. „Eigentlich“ ... Was für ein grausames Wort.

19.12.06 16:12
 


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